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Österreichisches Kino beim CMIFF

Vom 17. bis 20. September 2026 fand in Uschhorod das 7. Carpathian Mountain International Film Festival (CMIFF) statt – vier Tage mit Filmvorführungen, Begegnungen und Diskussionen über Berge, Umwelt, Tourismus und das Leben in Bergregionen.

In diesem Jahr präsentierte das Festival 32 Filme aus 16 Ländern. Die Wettbewerbsfilme wurden von einer internationalen Jury mit Vertreter:innen von Partnerorganisationen aus mehreren mitteleuropäischen Ländern bewertet. Nach Angaben der Veranstalter:innen verzeichnete die siebte Ausgabe zudem die bisher höchste Besucher:innenzahl in der Geschichte des Festivals.

Auch das zeitgenössische österreichische Filmschaffen war im Festivalprogramm vertreten.

Im Wettbewerb für lange Dokumentarfilme wurde „The Melt“ des österreichischen Regisseurs Nikolaus Geyrhalter gezeigt. Der zwischen 2021 und 2025 entstandene Film ist eine Art Archiv der Zukunft – ein Porträt einer Welt, die sich mit dem Verschwinden von Schnee und Eis verändert.

Im Mittelpunkt steht dabei nicht die Katastrophe selbst, sondern stehen die Menschen, die mit Schnee und Eis leben, von ihnen abhängig sind und unmittelbar beobachten, wie sie allmählich verschwinden. Durch ihre Geschichten erhält der globale Klimawandel eine persönliche und menschliche Dimension.

Mit „Shori Gza – The Far Way“ war ein weiterer Film mit österreichischer Beteiligung im Programm vertreten. Der Kurzfilm wurde in der Kategorie „Sport“ gezeigt. Im Anschluss an die Vorführung hatten die Besucher:innen Gelegenheit zu einem Gespräch mit Regisseur Philipp Marquardt und seinem Assistenten Tornike Matsaberidze.

Einen weiteren österreichischen Akzent setzte „One Way Ticket: Tbilisi“ von Paul Ploberger: Der Film wurde von der internationalen Jury als bester Kurzspielfilm ausgezeichnet.

Für das OeAD-Kooperationsbüro Lemberg ist es besonders wichtig, die Präsentation zeitgenössischen österreichischen Filmschaffens in der Ukraine sowie Projekte zu unterstützen, die Raum für den österreichisch-ukrainischen Kulturdialog schaffen. Film ermöglicht es, gemeinsame gesellschaftliche Fragen sichtbar zu machen – vom Klimawandel und dem Schutz von Bergregionen bis hin zu persönlichen Geschichten, Identität und gegenseitigem Verständnis.

Wir danken dem Team des Carpathian Mountain International Film Festival, den Filmschaffenden, Gästen und Besucher:innen für das vielfältige Programm und die Möglichkeit, einander durch Film im Herzen der Karpaten zu begegnen!

Die Fotos wurden von den OrganisatorInnen zur Verfügung gestellt.