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Präsentation der Zeitschrift ›die horen‹ in Wien
Am 20. Februar präsentierte Mitherausgeberin Natalka Sniadanko den 295. Band der Zeitschrift ›die horen‹ (Wallstein) mit dem Titel »weil die Wunden Vögel werden. Landschaften der Ukraine« in der Literaturgesellschaft.
Die beiden Autor*innen Bohdan Kolomijtschuk und Julia Stachiwska waren leider verhindert, der kürzlich verstorbene Schriftsteller, Übersetzer und Journalist Martin Pollack, welcher das Vorwort zu diesem Band verfasst hat, konnte ebenfalls nicht anwesend sein. Als Einstieg in den Abend erinnerten Antje Contius (S. Fischer-Stiftung) und Ludger Hagedorn (IWM) an ihn. Texte aus dieser Ausgabe wurden von Übersetzerin und Dolmetscherin Maria Weissenböck und Schauspieler Leon Lembert vorgetragen, moderiert wurde die Veranstaltung von Ursula Ebel.
Der Band umfasst 20 Texte ukrainischer Autor*innen jüngerer Generation, die unterschiedliche Perspektiven auf den russischen Angriffskrieg darstellen.
Im Gespräch mit Ursula Ebel berichtete Natalka Sniadanko über die ursprüngliche Ideee, den Anlass und die intermediale Zusammenstellung des Bandes. Anschließend ging sie darauf ein, was eine neue Normalität des Alltags in der Kriegssituation bedeutet und wie Kunst heilvolle Perspektiven sowie Aspekte des Rückzugs bieten kann. Aus ihrem noch unveröffentlichten Roman »Frauen mit leichtem Gepäck«, den sie in zwei Sprachen gleichzeitig schreibt, las sie einen Auszug vor. Den Abschluss des Abends bildete die Lesung der Texte zweier weiterer ukrainischer Autor*innen (Maksym Krywzow und Wiktorija Amelina), die aufgrund des Krieges bereits ums Leben gekommen sind.
Gemeinsam mit dem IWM, dem OeAD-Kooperationsbüro Lemberg und dem Ukraine Office Austria