„Interconnected Existence“: Kunst verbindet Kontinente und schafft neue Perspektiven
Am 30. Juli wurde im Kulturzentrum Taman Ismail Marzuki (TIM) in Jakarta das internationale Wandbild „Interconnected Existence“ feierlich eröffnet. Das Werk entstand in Zusammenarbeit von Künstler:innen aus Österreich, der Ukraine und Indonesien und zeigt eindrucksvoll, wie Kunst Brücken zwischen Kulturen schlagen und globale Herausforderungen sichtbar machen kann.
Das Mural vereint die künstlerischen Handschriften von Manuel Skirl (Österreich), Vitalii Dilkone (Ukraine) und Muna Diannur (Indonesien) zu einer gemeinsamen Komposition. Traditionelle Häuser unterschiedlicher Kulturen bilden ein Netzwerk gegenseitiger Unterstützung und stehen sinnbildlich für eine Welt, in der ökologische und gesellschaftliche Herausforderungen keine Grenzen kennen. Themen wie Klimawandel, globale Verantwortung und Solidarität ziehen sich als gemeinsamer roter Faden durch das Werk.
Der Wiener Künstler Manuel Skirl bringt seine international bekannte abstrakte Formsprache ein, um die Verletzlichkeit unserer Welt und die gegenseitige Abhängigkeit der Menschen sichtbar zu machen. Der ukrainische Künstler Vitalii Dilkone, eine prägende Persönlichkeit der ukrainischen Street-Art-Szene, thematisiert die Verbundenheit unserer Lebensräume und verweist unter anderem mit schmelzendem Eis auf die globale Klimakrise. Die indonesische Künstlerin Muna Diannur ergänzt das Werk mit der kalligrafischen Darstellung von Al-Mizan, einem Symbol für Gleichgewicht und verantwortungsvolles Handeln.
Die Eröffnung wurde durch einen musikalischen Auftritt der ukrainischen Künstlerinnen Yuliia Mykolaychuk und Yuliia Vitraniuk (Opera Aperta) begleitet, die traditionelle ukrainische Musik in einen internationalen kulturellen Kontext stellten.
Das Projekt wurde vom österreichischen Außenministerium finanziert und gemeinsam von der Österreichischen Botschaft in Jakarta, dem Ukrainian Institute, der Botschaft der Ukraine in Indonesien sowie zahlreichen indonesischen Kulturinstitutionen organisiert. Es steht beispielhaft für das kontinuierliche kulturelle Engagement Österreichs zur Unterstützung der Ukraine und für die Förderung des internationalen Dialogs durch Kunst.
Für das Ukraine Office Austria zeigen Projekte wie dieses, welche Bedeutung kulturelle Zusammenarbeit in Zeiten globaler Herausforderungen hat. Internationale Kunstpartnerschaften schaffen nachhaltige Netzwerke, stärken die Sichtbarkeit ukrainischer Kultur und eröffnen neue Räume für Austausch, Solidarität und gemeinsame Zukunftsperspektiven.
Fotos wurden von den Veranstaltern zur Verfügung gestellt.








