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Musik

Konzerte

Kostenfrei

Dmytro Bortnianskys „Creonte“

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Datum:

01.01.1970

Ort:

Nationalphilharmonie der Ukraine

Partner:

OeAD-Kooperationsbüro Lemberg, Ukraine Office Austria, Ukrainischen Kulturstiftung, UNESCO, Italienisches Kulturinstitut, Italienische Botschaft in der Ukraine, Österreichische Botschaft Kyjiw

Organisator:

Open Opera Ukraine

die Wiederentdeckung einer Oper des 18. Jahrhunderts

Am 9. August um 18:00 Uhr wird in der Nationalphilharmonie der Ukraine die konzertante Wiederaufführung von „Creonte“ des ukrainischen Komponisten Dmytro Bortniansky stattfinden – einer Oper, die mehr als zwei Jahrhunderte als verschollen galt und erst vor Kurzem wiederentdeckt wurde.

Das Projekt „Creonte XVIII/XXI: Schicksal, Wahl oder die Wahl des Schicksals?“ von Open Opera Ukraine ist eine internationale Initiative zur Wiederentdeckung des ukrainischen Musikerbes des 18. Jahrhunderts. Neben der Konzertaufführung entstehen eine wissenschaftliche Rekonstruktion der Partitur, eine kritische Edition sowie eine professionelle Aufnahme nach den internationalen Standards der historisch informierten Aufführungspraxis (HIP).

Die Oper wurde 1776 für das Teatro San Benedetto in Venedig komponiert. Die Partitur galt lange Zeit als verloren, bis die ukrainische Musikwissenschaftlerin Olha Shumilina das Manuskript 2023 in der Biblioteca da Ajuda in Portugal entdeckte. Heute wird dieses außergewöhnliche Werk dank der Zusammenarbeit ukrainischer und internationaler Expertinnen und Experten wieder zum Leben erweckt.

Zum Projekt gehören renommierte Musikwissenschaftler, Musiker und Spezialist für Alte Musik. Eine besondere Rolle übernimmt der österreichische Cellist, Dirigent und Pädagoge Jörg Zwicker, der als musikalischer Leiter der Produktion wirkt und seit mehreren Jahren eng mit Open Opera Ukraine zusammenarbeitet.

Für das Österreichische Kooperationsbüro Lemberg ist die Beteiligung an diesem internationalen Kulturprojekt von besonderer Bedeutung. Die Initiative macht das reiche musikalische Erbe der Ukraine international sichtbar und stärkt zugleich den langfristigen kulturellen Austausch zwischen der Ukraine und Österreich. Die Unterstützung solcher Vorhaben entspricht dem Auftrag des Büros, nachhaltige Kooperationen zwischen Kulturinstitutionen und Kunstschaffenden beider Länder zu fördern und die europäische Vernetzung der ukrainischen Kulturszene zu unterstützen.

Der Eintritt ist nach Anmeldung ist frei.