Visuelle Kunst
Diskussionen
Kostenfrei
Jürgen Münzer bei der Lemberger Quadriennale der Szenografie 2025
Zum Kalender hinzufügen Mehr zur VeranstaltungZeit:
12:00
Datum:
Ort:
Lwiw
Partner:
OeAD-Kooperationsbüro Lemberg, Ukraine Office Austria, Stadtrat Lemberg, Ukrainische Kulturstiftung, Ukrainisches Institut
Organisator:
Galerie der Szenografie
Die dritte internationale Lemberger Quadriennale der Szenografie findet in heuer Lemberg statt.
Das Programm der Quadriennale 2025 findet traditionell in Lemberg statt. Kernstück ist eine Reihe von Kunstausstellungen ukrainischer und ausländischer Künstler. Teilnehmer und Besucher der Quadriennale können sich auf ein reichhaltiges und abwechslungsreiches Programm an öffentlichen Veranstaltungen freuen: Vorträge, Meisterkurse, Diskussionen und Präsentationen.
Kuratiert von Bohdan Polishchuk
Produzent: Oleh Oneshchak
Leitung: Victoria Kornienko
Jürgen Münzer ist ein österreichischer Künstler, der sich auf Skulptur, Rauminstallationen und Performances spezialisiert hat.
Jürgen Münzer studierte Architektur an der Technischen Universität Graz und arbeitete später in Architekturbüros in Österreich und Spanien. Er schloss sein Studium der transdisziplinären Kunst an der Universität für angewandte Kunst in Wien ab und beteiligte sich seitdem an zahlreichen Ausstellungsprojekten, Kunstinterventionen und Performances im öffentlichen Raum in Österreich, Deutschland, der Schweiz, Dänemark, Tschechien, Ungarn und dem Libanon.
2025 wurde er gemeinsam mit der ukrainischen Künstlerin Daria Litvinenko mit einem transdisziplinären Ausstellungs- und Performanceprojekt zur Jam Factory (Lviv) eingeladen.
👉 Link zur Website des Künstlers: juergenmuenzer.com
Auf der Lviv Quadriennial of Scenography 2025 präsentiert Jürgen die Installation „The Narrow Edge“. Das Programm der Quadriennale umfasst außerdem eine Autorenpräsentation der Installation und ein öffentliches Gespräch mit dem Künstler.
In seinen Projekten verbindet Münzer Recherche, persönliche Alltagserfahrungen und literarische Fragmente zu vielschichtigen Erzählungen über Macht, Verlust und Widerstand. Er verwandelt Materialien wie Altmetall, Fundstücke oder Naturelemente in skulpturale Formen, die auf historische Bautechniken und die Symbolik sozialer Kämpfe verweisen. Seine Werke schaffen Raum für kritische Reflexion, gemeinsame Erinnerungen und kollektive Vorstellungskraft. Der Künstler arbeitet oft an der Schnittstelle zwischen bildender und performativer Kunst.
Kollektive Erinnerungen, verdrängte Narrative und Fragen nach der Art und Weise, wie Geschichte erzählt oder verschwiegen wird, nehmen einen zentralen Platz in Münzers Werk ein. Kritik an kapitalistischen und ideologischen Strukturen, postkoloniale Perspektiven und die Transformation öffentlicher Räume sind wiederkehrende Themen in seinem Werk. Für Münzer ist Kunst ein Werkzeug für Solidarität und transformatives Handeln.