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Kostenfrei
Looking at Women Looking at War: Ein Tagebuch über Krieg und Gerechtigkeit
Zum Kalender hinzufügen Anmeldung zur TeilnahmeZeit:
16:00
Datum:
Ort:
IDM-Seminarraum, Hahngasse 6/Mezzanin/17, A-1090 Wien & online
Partner:
OeAD-Kooperationsbüro Lemberg, Ukraine Office Austria
Organisator:
Institut für den Donauraum und Mitteleuropa (IDM)
Buchpräsentation
„Looking at Women Looking at War“ (2025) ist eine eindringliche und tief bewegende Sammlung von Zeugnissen ukrainischer Frauen, die ihre Erfahrungen während der russischen Invasion dokumentieren. Initiatorin des Buches war die ukrainische Schriftstellerin Victoria Amelina, die 2023 bei einem russischen Raketenangriff in Kramatorsk tragisch ums Leben kam. Zum Zeitpunkt ihres Todes hatte sie etwa 60 Prozent des Manuskripts fertiggestellt.
Nach ihrem Tod wurde das Buch mit Unterstützung weiterer Personen fertiggestellt, darunter Sascha Dowschyk, der es vorstellt und mit Sebastian Schäffer über seine Entstehung, Bedeutung und die Verantwortung der Erinnerung in Kriegszeiten diskutiert. Begleitet wird er von Juri Durkot, einem Journalisten, Publizisten, Übersetzer und Produzenten aus Lwiw.
Das Buch ist mehr als nur eine literarische Leistung, es ist ein Zeugnis von Resilienz, Trauer, Überleben und Widerstand. Indem es die Lebenserfahrungen ukrainischer Frauen in den Mittelpunkt stellt, bietet es eine wesentliche und persönliche Perspektive auf den anhaltenden Krieg. Victoria Amelina wurde posthum mit dem britischen Orwell-Preis ausgezeichnet.
Referentinnen:
Sascha Dowschyk, Leiter des INDEX: Institut für Dokumentation und Austausch, Lwiw
Juri Durkot, Journalist, Publizist, Übersetzer und Produzent, Lwiw
Moderator:
Sebastian Schäffer, Direktor, IDM
Im Anschluss an die Diskussion werden Erfrischungen serviert.