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Visuelle Kunst

Performances

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(NOT) EDEN’S GARDEN

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Zeit:

19:00

Datum:

20.02.2026 - 22.02.2026

Ort:

Dschungel Wien

eine postdokumentarische Performance

Kann es in einer Welt voller Krisen, Ungleichheit und Verlust noch ein Paradies geben? (NOT) EDEN’S GARDEN ist eine sinnliche und zugleich kritische Theaterarbeit, die die Vorstellung eines idealen „Gartens“ mit den Realitäten unserer Gegenwart konfrontiert.

Mit Bewegung, starken Bildern und performativen Elementen erforscht die Inszenierung das Verhältnis des Menschen zu Natur, Körper und Gemeinschaft. Was bedeutet Sicherheit heute? Und wer definiert, was als Paradies gilt?

Die Produktion lädt das Publikum ein, vertraute Narrative zu hinterfragen und sich mit ökologischen, sozialen und existenziellen Fragen auseinanderzusetzen — offen, vielschichtig und ohne einfache Antworten.

Für alle ab 14 Jahren
Dauer: 55 Min.
Ukrainisch mit deutschen Übertiteln

REGIE Anastasiia Yakovenko
AUTORIN Iryna Harets
MUSIK Viktoria Chernyavska
MIT TEXTEN VON Vlad Koryak, Ruslan Bykovskyi, Kostya Kaliuzhnyi
DARSTELLERINNEN Alla Krymovska, Anka Demchikhina, Natalka Barannyk, Nika Makhitka, Viktoria Chernyavska, Yelyzaveta Melnyk

THEATER OF CONTEMPORARY DIALOGUE (UA)

Theater of Contemporary Dialogue (Ukraine) ist ein Theaterprojekt aus Poltava, das darstellende Kunst als Instrument gesellschaftlicher Auseinandersetzung nutzt. Das Ensemble verbindet künstlerische Arbeit mit sozialem Engagement. Im Zentrum der Arbeit steht die Umsetzung dokumentarischer Theaterformen: Stücke, Lesungen und Performances basieren auf  Interviews, Recherchen und sozialwissenschaftlichen Erkenntnissen, um gesellschaftlich drängende Themen sichtbar zu machen. Die Gruppe greift soziale Herausforderungen wie Integration von Binnenvertriebenen, Korruption, Informationsmanipulation und den Einfluss des Kriegsalltags auf das Leben der Menschen auf.

Seit der großflächigen russischen Invasion 2022 nutzt das Theater seine Performances verstärkt, um Erfahrungen des Krieges, Verlust, Widerstandsfähigkeit und die Lebensrealität ukrainischer Frauen darzustellen. Ein Beispiel dafür ist die postdokumentarische Performance Desires & Fears, die 2025 im DSCHUNGEL WIEN zu Gast war.

Das Kollektiv versteht sich nicht nur als Theaterensemble, sondern als Plattform für gesellschaftlichen Dialog und Reflexion: Im Anschluss an die Aufführungen werden immer Gespräche mit dem Publikum geführt, um den Austausch über die Themen zu vertiefen und Räume für gemeinsames Nachdenken zu schaffen.