Art against Artillery bei der Buch Wien
Die Buchpräsentation von „Art against Artillery: Ukrainische Künstler im Krieg“, verfasst von der Journalistin und Autorin Olha Volynska, fand in Wien im Rahmen einer Diskussionsreihe über die Rolle von Kultur, Kunst und Resilienz im Kontext des Krieges statt.
Das Buch versammelt tiefgehende Interviews mit ukrainischen Künstler:innen und Kulturschaffenden, die trotz ständiger Gefahren, Zerstörung und Sirenen weiter kreativ tätig sind.
Die Veranstaltung begann mit einer Vorstellung des zentralen Themas — Kunst als Widerstandsform, als Mittel zur Dokumentation von Schmerz und Trauma sowie als Weg zur Bewahrung nationaler Identität trotz Zerstörung. Den Gästen wurden exemplarische Künstlergeschichten präsentiert, die zeigen, wie Kunst als Quelle von Stärke, Erinnerung und Hoffnung sowohl in Kriegsgebieten als auch auf internationalen Bühnen wirkt.
Die Teilnehmer:innen hatten die Gelegenheit, Auszüge aus Interviews zu hören, mit der Autorin ins Gespräch zu kommen und Fragen zur künstlerischen Praxis unter Kriegsbedingungen zu stellen. Ein Schwerpunkt lag auf kulturellem Widerstand als integralen Bestandteil der ukrainischen Realität — heute kämpfen Ukrainer:innen nicht nur für ihr Land, sondern auch für ihre Kunst, Museen, Denkmäler, Geschichte und Identität.
Bemerkenswert ist, dass das Buch bereits internationale Anerkennung gefunden hat und vom BÜCHERmagazin in die Liste der 100 besten Bücher 2025 aufgenommen wurde — ein Zeichen für seine Bedeutung im kulturellen Diskurs über Krieg, Erinnerung und kreative Resilienz.
Fotos von Iryns Karpenko








