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Lviver Studierende nahmen an der DRC summer school in Wien teil

Daria Shtonda und Kateryna-Maria Marunchak, Studierende im dritten Studienjahr des Studiengangs Internationale Information, nahmen an der 20. DRC-Sommerschule für regionale Zusammenarbeit teil, die vom 6. bis 12. Juli in Wien, Österreich, stattfand. Die Veranstaltung wurde von Vertretern der Donaurektorenkonferenz (DRC) gemeinsam mit dem Institut für den Donauraum und Mitteleuropa (IDM) organisiert. Die Sommerschule brachte Studierende und Nachwuchsforschende zusammen, die sich für regionale Zusammenarbeit, die EU-Erweiterung und die Entwicklung des Donauraums interessieren.

Das intensive und äußerst informative Programm umfasste zahlreiche aktuelle Vorträge, Diskussionen und Forschungspräsentationen der Teilnehmenden. Die Diskussionen behandelten folgende Themenbereiche:

  • Veränderte geopolitische Realitäten in Europa – die Rolle der EU auf internationaler Ebene, die Frage der Verteidigungsfähigkeiten und die Unterstützung der Ukraine vor dem Hintergrund von Donald Trumps Rückkehr an die Macht in den USA.
  • Überdenken der EU-Erweiterung – Überlegungen zu neuen Beitrittsmodellen. Diskussion der Vorteile, Herausforderungen und Perspektiven der Reform der Erweiterungsmechanismen.
  • Einbindung der Bürgerinnen und Bürger in Entscheidungsprozesse in der EU – Förderung der Interaktion zwischen Bürgerinnen und Bürgern und europäischen Institutionen sowie Stärkung der öffentlichen Unterstützung für die EU-Erweiterung.
  • Nachhaltige Entwicklung – Herausforderungen der Umweltpolitik in den Beitrittsländern, insbesondere auf dem Westbalkan; Fragen der Investitionen in erneuerbare Energiequellen und der Sicherung des ökologischen Gleichgewichts im Kontext der wirtschaftlichen Entwicklung.

Neben dem akademischen Teil hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Sommerschule die großartige Gelegenheit, die Kultur und Natur Österreichs kennenzulernen. Im Rahmen des Programms wurde eine Exkursion in die Wiener Altstadt organisiert, bei der die Studierenden mehr über Architektur, Geschichte und Besonderheiten der Stadt erfuhren. Ein separater Tag war dem Besuch des Nationalparks Donau-Auen gewidmet, wo die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Chaika-Tour teilnahmen – einer Rudertour auf einem traditionellen „Chaika“-Boot.

Außerdem wurde das Planspiel „European Parliament Roleplay Game“ organisiert, in dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in die Rollen von Europaabgeordneten schlüpften, diskutierten und Entscheidungen entsprechend den politischen Gruppen und Interessen der EU-Länder trafen.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil war eine Fortbildungsveranstaltung bei der Energiegemeinschaft. Die Teilnehmer hörten Präsentationen zu folgenden Themen:

  • Überblick über die Aktivitäten der Energiegemeinschaft.
  • Erneuerbare Energien: Wie sie zur Bewältigung der Herausforderungen im EU-Erweiterungsprozess beitragen können.

Die Teilnahme der Studierenden am Programm erfolgte mit Unterstützung des OeAD-Kooperationsbüros Lemberg.

Fotos wurden von den Programmteilnehmern zur Verfügung gestellt.