Musik als Raum für Dialog und Resilienz
Am 10. März 2026 fand an der Österreichische Botschaft in den Niederlanden ein österreichisch-ukrainisches Konzert statt, das Künstler:innen, die diplomatische Gemeinschaft sowie ein kulturinteressiertes Publikum zusammenbrachte.
Es musizierten der ukrainische Pianist Ivan Petrenko und die österreichische Geigerin Natascha Pichler. Das Programm vereinte Meisterwerke der österreichischen Musiktradition von Johann Joseph Vilsmayr, Joseph Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart und Fritz Kreisler mit Werken bedeutender ukrainischer Komponisten wie Lev Revutsky und Valentyn Silvestrov. Den Abschluss bildete die bekannte „Melody“ von Myroslav Skoryk.
Die Auswahl der Werke schlug eine Brücke zwischen Kulturen und Epochen und unterstrich die verbindende Kraft der Musik. In seiner Eröffnungsrede betonte Botschafter Bert Theuermann die besondere Fähigkeit der Musik, Menschen zu verbinden und gemeinsame Werte sichtbar zu machen. Botschafter Andrij Kostin hob in seinen Schlussworten die Rolle von Kunst und Musik für die Stärkung gesellschaftlicher Resilienz hervor.
Das Publikum setzte sich aus Vertreter:innen der ukrainischen und österreichischen Gemeinschaft, dem diplomatischen Korps sowie internationalen Organisationen zusammen. Anwesend waren unter anderem Botschafter:innen aus Deutschland, den USA, der Slowakei, Slowenien, Griechenland, Italien, Moldau, El Salvador, Uruguay, den Niederlanden und Chile sowie hochrangige Vertreter internationaler Institutionen, darunter des Internationalen Strafgerichtshofs.
Der Konzertabend wurde vom Publikum sehr positiv aufgenommen. Besonders das abschließende Werk „Melody“ von Myroslav Skoryk berührte die Zuhörer:innen tief.
Im Anschluss an das Konzert fand ein Empfang statt, der Raum für Austausch und Vernetzung bot.
Fotos wurden von der Organisatoren zur Verfügung gestellt.