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Österreichischer Wissenschaftstag 2025 in Tirol

Unter dem Leitmotiv „Vom Aufstand der Untertanen zur selbstbewussten Zivilgesellschaft als Eckstein unserer Demokratie“ widmet sich der Österreichische Wissenschaftstag 2025 der Österreichischen Forschungsgemeinschaft (ÖFG) gemeinsam mit der Universität Innsbruck der Entwicklung von Partizipation, Verantwortung und Bürgerbewusstsein – von Michael Gaismair bis zur Gegenwart.

23.–24. Oktober 2025, Universität Innsbruck

Unter dem Leitmotiv „Vom Aufstand der Untertanen zur selbstbewussten Zivilgesellschaft als Eckstein unserer Demokratie“ widmet sich der Österreichische Wissenschaftstag 2025 der Österreichischen Forschungsgemeinschaft (ÖFG) gemeinsam mit der Universität Innsbruck der Entwicklung von Partizipation, Verantwortung und Bürgerbewusstsein – von Michael Gaismair bis zur Gegenwart.

Programm und Themenschwerpunkte

Der erste Tag (23. Oktober).

Nach Begrüßungen durch Rektorin Veronika Sexl, Landesrätin Cornelia Hagele und ÖFG-Präsident Emil Brix eröffnet Historiker Robert Rebitsch mit dem Vortrag „Michael Gaismair – Rebell, Sozialrevolutionär oder utopischer Vordenker einer mündigen Zivilgesellschaft“.

Den Kommentar liefert Martin Schennach.
Am Abend findet eine Lesung und Podiumsdiskussion „Zivilgesellschaft & Literatur“ statt, moderiert von Kurt Scharr und Andrea Zink.
Mitwirkende sind die moldauische Autorin Paula Erizanu, der Südtiroler Schriftsteller Sepp Mall sowie die ukrainische Dichterin Marianna Kijanowska aus Lwiw.
Sie lesen aus ihren Texten und diskutieren über die Rolle der Literatur in Zeiten gesellschaftlicher Umbrüche.

Der zweite Tag (24. Oktober) widmet sich den Themen Krieg, Völkerrecht und Verantwortung.

Walter Obwexer (Innsbruck) spricht über internationale Rechtsnormen, gefolgt von der ukrainischen Referentin Oxana Matiychuk (Universität Czernowitz) mit ihrem Beitrag „Unsere Front, unsere Verantwortung. Die Rolle der Zivilgesellschaft im Krieg der Ukraine gegen Russland“.
Weitere Beiträge behandeln die Arbeit der Menschenrechtsorganisation Memorial (Marit Cremer, Karlsruhe) und den Zusammenhang von Zivilgesellschaft und Religion (Katherine Dormandy, Innsbruck).
Damit setzt der Wissenschaftstag 2025 ein starkes Zeichen für die Bedeutung zivilgesellschaftlichen Engagements – historisch verankert und zugleich hochaktuell.

Ukrainische Teilnehmerinnen Marianna Kijanowska und Oxana Matiychuk stehen exemplarisch für die Stimme einer aktiven, widerstandsfähigen Zivilgesellschaft in Europa.

Das Programm und die Anmeldung finden Sie unter.