De Укр En

Ukraine Office Austria

Minoritenplatz 8, 1010 Wien
De Укр En
event
zurück

Projekt Edukraine – Building a Bridge

Dieses Projekt wurde am 18. Juni 2024 mit dem Anerkennungspreis „Stadt der Vielfalt 2024“ - Preis der Stadt Linz für Integration - als Vorzeigeprojekt gewürdigt und konnte bei einer Kooperationsveranstaltung des OeAD am 12. und 13. Juni 2024 in Wien als ein Best-Practice-Beispiel präsentiert werden.

Eine österreichisch-ukrainisches Projekt der Pädagogische Hochschule Oberösterreich, geleitet von Niels de Jong und Karl Wegenschimmel, mit acht Studierenden aus drei ukrainischen Universitäten und sechs oberösterreichischen Schulen, vermittelt durch das Kooperationsbüro Lemberg - Австрійське бюро кооперації у Львові.

Das Projekt Edukraine ist ein Erasmus+ Projekt und wird finanziert durch Mittel der EU. Mit Unterstützung von Lehrveranstaltungen an der PHOÖ absolvieren ukrainische Studierende ein Intensivpraktikum, um ukrainische Schüler*innen und bei Bedarf Schüler*innen mit Migrationshintergrund an oberösterreichischen Schulen zu unterstützen.

Beteiligte Projektschulen in Österreich:
VS 20 Diesterwegschule, Linz
Europaschule, Linz
Digi MS Garsten
VS Micheldorf
Digi TNMS Kirchdorf
VS Bad Schallerbach

Die ukrainischen Lehramtsstudierenden sammeln wichtige Erkenntnisse in Bezug auf ihr Unterrichten und fungieren als Brückenbauer*innen zwischen den Schüler*innen, deren Eltern und den österreichischen Lehrerinnen. Die ukrainischen Schüler*innen und bei Bedarf auch Schüler*innen mit verschiedenem Migrationshintergrund werden in ihrem Deutschlernen und bei sozialen Unsicherheiten gezielt unterstützt.

Österreichische Lehrer*innen der Projektschulen werden nicht nur beim sehr herausfordernden Unterrichten mit ukrainischen Kindern (Sprachprobleme, Kriegstraumata, soziale Isolation) unterstützt, sondern auch in ihrer Kommunikationsmöglichkeit mit ukrainischen Eltern bei Elterngesprächen. Ein Forschungsprojekt analysiert den bestehenden Bedarf bezüglich sinnvoller Lernunterstützung sowie Integration ukrainischer Schüler*innen der jeweiligen Projektschule.

Fotos (c) OeAD/APA-Fotoservice/Ludwig Schedl