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Verabschiedung des ersten bilateralen UA-Ö Arbeitsprogramms
Ein Meilenstein der bilateralen Zusammenarbeit: Österreich und Ukraine vertiefen Partnerschaft in Kultur, Bildung und Wissenschaft.
Ein bedeutender Schritt mit langer Vorgeschichte
Am 15. Jänner 2025 unterzeichneten Botschafter Christoph Thun-Hohenstein, Leiter der Sektion für Auslandskultur im Österreichisches Außenministerium, und der ukrainische Botschafter Botschaft der Ukraine in Österreich Vasyl Khymynets in Wien das erste Arbeitsprogramm zur bilateralen Kooperation in Kultur, Bildung und Wissenschaft. Dieses Programm basiert auf einem seit 2019 bestehenden Abkommen und schafft erstmals konkrete Rahmenbedingungen für Projekte in diesen Bereichen.
Große Ziele und interdisziplinäre Projekte
Die Unterzeichnung erfolgte nach einem intensiven zweitägigen Austausch zwischen den Delegationen beider Länder, bei dem nicht nur bestehende Kooperationen vertieft, sondern auch neue Schwerpunkte gesetzt wurden. Im Fokus stehen zukunftsweisende Themen wie die Entwicklung einer nachhaltigen Kreislaufgesellschaft, Klimakultur und Digitaler Humanismus. Für die österreichische Seite nahmen unter anderem das Außenministerium, das Bildungsministerium und das Kulturministerium teil.
Ein ambitioniertes Vorhaben mit Hürden
Die Verabschiedung des Arbeitsprogramms markiert einen neuen Höhepunkt der österreichisch-ukrainischen Beziehungen. Es sieht vor, Projekte durch österreichische Institutionen wie die österreichische Botschaft und das österreichische Kulturforum Kyjiw, die Österreich-Bibliotheken und die Österreichische Agentur für Bildung und Internationalisierung zu fördern. Zugleich stellen die anhaltenden russischen Angriffe auf die ukrainische Infrastruktur erhebliche logistische und finanzielle Herausforderungen für die Umsetzung vor Ort dar. Gerade deshalb ist diese Initiative aber ein umso wichtigeres Zeichen der Solidarität Österreichs und des gemeinsamen Engagements.
Foto: BMEIA/Auer-Grumbach