Der weiße Dominikaner: Aus dem Tagebuch des Unsichtbaren (auf ukrainisch)
Im „Weißen Dominikaner“ (1921), einem Roman des renommierten österreichischen Autors Gustav Meyrink, verflechten sich Mystik, überirdische Liebe, tiefe Philosophie und ein „östliches“ Flair auf komplexe Weise.
Eine geheimnisvolle Mischung von Kulturen, die Sehnsucht der Seele, ihrer Hülle zu entfliehen, der Verlust des Realitätssinns und der wilde Tanz der farbenfrohen Leben der Figuren – das ist die Prosawelt, geschaffen vom unnachahmlichen Meister der Sprache, die selbst den anspruchsvollsten Leser noch immer zu verzaubern vermag. Der weiße Dominikaner ist seit langem frei von Sünde und Tugend und daher frei von Illusionen. Er ist der hoch aufragende Gipfel, der sich aus urzeitlichen Tiefen erhebt; er ist der Garten, in dem die Bäume uns Menschen ähneln; er ist der Große Wanderer, der von der Ewigkeit in die Unendlichkeit hinabstieg – während wir danach streben, von der Unendlichkeit in die Ewigkeit aufzusteigen.
2012
Author
Gustav Meyrink
9789664412787
Verlag
LA "Pyramida"
ÜbersetzerIn
Ihor Andrushchenko