Podiumsdiskussion „(Post-)koloniale Optik in der Translationswissenschaft“
Am 23. April fand im Hauptgebäude der Iwan-Franko-Universität Lwiw eine Podiumsdiskussion zum Thema „(Post-)koloniale Optik in der Translationswissenschaft: ukrainisch-deutscher Kontext“ statt.
Die Veranstaltung brachte Wissenschaftler:innen, Lehrende und Studierende zusammen, um zentrale Fragen der zeitgenössischen Translationswissenschaft zu diskutieren.
Die Moderatorin, Prof. Alla Paslawska, betonte die Bedeutung einer kritischen Neubewertung bisheriger Übersetzungspraktiken und stellte grundlegende Fragen zur Auswahl von Texten sowie zu aktuellen Übersetzungsstrategien im ukrainischen Kontext. 💬
Besonderes Augenmerk galt auch der internationalen Repräsentation ukrainischer Literatur und den Dynamiken des deutschsprachigen Übersetzungsmarktes.
Auch Dekan Lyubomyr Borakovskyy hob die Entstehung eines neuen Übersetzungskanons hervor und unterstrich die Notwendigkeit, bestehende literarische und translatorische Ansätze im heutigen Kontext neu zu denken.
Ein herzlicher Dank gilt den Organisator:innen für diese wichtige und anregende Diskussion, die neue Perspektiven eröffnet und den fachlichen Austausch nachhaltig bereichert hat.
Fotos von Yaryna Pryshliak











