Am 18. Februar 2026 findet ein Gespräch mit der vielfach ausgezeichneten ukrainischen Autorin Halyna Kruk statt. Im Mittelpunkt steht ihr Gedichtband „Crashkurs in Molotowcocktails. Gedichte“ (übersetzt von Claudia Dathe und Stefaniya Ptashnyk, edition fotoTAPETA).
In ihren Texten reflektiert Halyna Kruk die wachsende Bedrohung des Friedens und findet eine eindringliche lyrische Sprache für den Einbruch von Krieg und Gewalt in das Leben der Menschen. Das Gespräch widmet sich sowohl dem Buch selbst als auch den Herausforderungen seiner Übersetzung ins Deutsche.
Neben der Autorin nimmt auch ihre Übersetzerin Stefaniya Ptashnyk teil. Die Moderation übernimmt Cornelius Hell, die Verdolmetschung erfolgt ebenfalls durch Stefaniya Ptashnyk.
Halyna Kruk
geb. 1974 in Lwiw/UA, ist Autorin von Lyrik, Prosa und Kinderbüchern, Übersetzerin aus dem Polnischen sowie Professorin an der Iwan-FrankoUniversität in Lwiw. Ihre Werke wurden bereits in mehr als 30 Sprachen übersetzt.
CRASHKURS IN MOLOTOWCOCKTAILS
Mit diesem Buch liegt die erste größere Gedichtsammlung einer der wichtigsten ukrainischen Dichterinnen der Gegenwart auf Deutsch vor. Halyna Kruk meldet sich seit 2011 mit Arbeiten zu Wort, die die wachsende Bedrohung des Friedens thematisieren und findet, so die beiden Herausgeberinnen und Übersetzerinnen, „seit 2014 eine lyrische Sprache für den Einbruch von Krieg und Gewalt in das Leben der Menschen.“ Sie ist für ihre Arbeit vielfach ausgezeichnet worden, und sie reist unermüdlich, um mit ihren Texten ZuhörerInnen auch im Ausland eine Vorstellung davon zu vermitteln, was es heißt, im Krieg zu leben. Dabei, so die Herausgeberinnen, ist Poesie „für Halyna Kruk mehr als nur das Schreiben von Gedichten. Sie ist für sie zum wichtigsten und unverzichtbaren Weg geworden, zu sein und zu leben. Im Grunde genommen drückt sie alles, was sie denkt und fühlt, in der Poesie aus.“