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Literatur

Diskussionen

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(Post-)koloniale Perspektiven in der Übersetzungswissenschaft

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Zeit:

15:30

Datum:

23.04.2026

Ort:

Iwan-Franko-Universität Lwiw, Raum 220

Partner:

OeAD-Kooperationsbüro Lemberg, Ukraine Office Austria

Organisator:

Ukrainischeк Deutschlehrer- und Germanistenverband (UDGV)

ukrainisch-deutscher Kontext

Die Veranstaltung bringt Wissenschaftler:innen, Übersetzer:innen und Kulturakteur:innen zusammen, die im ukrainisch-deutschsprachigen Raum tätig sind. Im Fokus stehen Fragen von Kanon, Repräsentation, Asymmetrien und Verantwortung im Übersetzungsprozess.

📍 Format: hybrid (Raum 220 + Zoom)


Vortragende:

🔹 Alla Paslavska
Germanistin und Übersetzungswissenschaftlerin. Sie betrachtet Übersetzung als Raum, in dem sich Macht, Erinnerung und Kanon überlagern, und als Akt kultureller Verantwortung.

🔹 Jurko Prochasko
Übersetzer und Essayist, der grundlegende Fragen des Übersetzens reflektiert: Warum, was und wie übersetzen? Sein Beitrag beleuchtet die theoretischen Grundlagen im postkolonialen Kontext.

🔹 Liubomyr Borakovskyi
Forscher zum literarischen Kanon, der untersucht, wie Übersetzungskanons entstehen und welche politischen sowie kulturellen Faktoren diese beeinflussen.

🔹 Olena Haleta
Literaturwissenschaftlerin, die sich mit der Präsenz ukrainischer Literatur in Übersetzungen beschäftigt und neue Strategien der Sichtbarmachung analysiert.

🔹 Khrystyna Nazarkevych
Übersetzerin und Wissenschaftlerin, die asymmetrische Beziehungen zwischen ukrainischem und deutschsprachigem Literaturbetrieb thematisiert.

🔹 Ganna Gnedkova
Übersetzerin und Kulturmanagerin, die Trends und Nachfrage nach ukrainischer Literatur im deutschsprachigen Raum untersucht.

🔹 Alois Woldan
Österreichischer Slawist, der ideologische Einflüsse auf Übersetzungspraktiken historisch analysiert und koloniale Strukturen sichtbar macht.