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(Post-)koloniale Perspektiven in der Übersetzungswissenschaft
Zum Kalender hinzufügen Link zu ZoomZeit:
15:30
Datum:
Ort:
Iwan-Franko-Universität Lwiw, Raum 220
Partner:
OeAD-Kooperationsbüro Lemberg, Ukraine Office Austria
Organisator:
Ukrainischeк Deutschlehrer- und Germanistenverband (UDGV)
ukrainisch-deutscher Kontext
Die Veranstaltung bringt Wissenschaftler:innen, Übersetzer:innen und Kulturakteur:innen zusammen, die im ukrainisch-deutschsprachigen Raum tätig sind. Im Fokus stehen Fragen von Kanon, Repräsentation, Asymmetrien und Verantwortung im Übersetzungsprozess.
📍 Format: hybrid (Raum 220 + Zoom)
Vortragende:
🔹 Alla Paslavska
Germanistin und Übersetzungswissenschaftlerin. Sie betrachtet Übersetzung als Raum, in dem sich Macht, Erinnerung und Kanon überlagern, und als Akt kultureller Verantwortung.
🔹 Jurko Prochasko
Übersetzer und Essayist, der grundlegende Fragen des Übersetzens reflektiert: Warum, was und wie übersetzen? Sein Beitrag beleuchtet die theoretischen Grundlagen im postkolonialen Kontext.
🔹 Liubomyr Borakovskyi
Forscher zum literarischen Kanon, der untersucht, wie Übersetzungskanons entstehen und welche politischen sowie kulturellen Faktoren diese beeinflussen.
🔹 Olena Haleta
Literaturwissenschaftlerin, die sich mit der Präsenz ukrainischer Literatur in Übersetzungen beschäftigt und neue Strategien der Sichtbarmachung analysiert.
🔹 Khrystyna Nazarkevych
Übersetzerin und Wissenschaftlerin, die asymmetrische Beziehungen zwischen ukrainischem und deutschsprachigem Literaturbetrieb thematisiert.
🔹 Ganna Gnedkova
Übersetzerin und Kulturmanagerin, die Trends und Nachfrage nach ukrainischer Literatur im deutschsprachigen Raum untersucht.
🔹 Alois Woldan
Österreichischer Slawist, der ideologische Einflüsse auf Übersetzungspraktiken historisch analysiert und koloniale Strukturen sichtbar macht.