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Die zweite Projektwoche der ISMJ 2026 erfolgreich abgeschlossen

Nach der ersten Ausbildungswoche in Wien setzte die International School of Multimedia Journalism (ISMJ) 2026 ihr Programm in Warschau fort. Studierende aus Österreich, Dänemark und der Ukraine arbeiteten erneut in internationalen Teams an den aktuellen Herausforderungen des Kriegs- und Krisenjournalismus sowie am Umgang mit Desinformation im digitalen Zeitalter.

Unter dem Motto „Reporting Wars: From the Frontline to the Timeline“ entwickelten die Teilnehmenden multimediale Reportagen, recherchierten, führten Interviews, produzierten Foto- und Videomaterial und analysierten die Verantwortung von Journalistinnen und Journalisten in Konfliktsituationen.

Zu den Abschlussprojekten gehörten unter anderem:
▪️ Framing the Frontline – über die Berichterstattung zum Krieg in der Ukraine in Dänemark, Deutschland und Polen;
▪️ Beyond the Headlines – über ethische Herausforderungen des Kriegsjournalismus;
▪️ Whose RECponsibility? – über die Darstellung ukrainischer Frauen in polnischen Medien;
▪️ Breathing the Air of War – über Kunst als Mittel zur Auseinandersetzung mit Krieg.

Ein weiterer Höhepunkt war der Vortrag des polnischen Journalisten Maciej Zakrocki, der Einblicke in die politischen Entwicklungen Mittel- und Osteuropas sowie die Arbeit im heutigen Medienumfeld gab. Den Abschluss bildete die Präsentation der Multimedia-Projekte im Österreichischen Kulturforum Warschau.

Die ISMJ wurde 2014 als gemeinsame Initiative der FHWien der WKW, der Ukrainischen Katholischen Universität, der Danish School of Media and Journalism, des Georgian Institute of Public Affairs und des OeAD-Kooperationsbüros Lemberg gegründet. Aufgrund des anhaltenden Krieges fand die zweite Projektwoche erneut in Warschau statt, obwohl sie ursprünglich in Lwiw geplant war.

Wir gratulieren allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern herzlich zum erfolgreichen Abschluss und wünschen ihnen viel Erfolg auf ihrem weiteren journalistischen Weg!