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Schriftsteller und Journalist Martin Pollack ist verstorben
Der österreichische Schriftsteller, Journalist und Übersetzer Martin Pollack ist im Alter von 80 Jahren verstorben, berichtete die österreichische Nachrichtenagentur APA. Pollack erlangte große Popularität dank seiner künstlerischen und journalistischen Arbeiten, die zum Verständnis der Ereignisse des Zweiten Weltkriegs und der historischen Probleme Ost- und Mitteleuropas beitragen.
Eines der zentralen Themen seiner Arbeit war die Geschichte Osteuropas, insbesondere der Ukraine. Seit den 1990er Jahren fördert Pollack aktiv die ukrainische Kultur im deutschsprachigen Raum. Nach dem Beginn des umfassenden Krieges Russlands gegen die Ukraine unterstützte er die Ukraine aktiv im Informationsbereich.
Martin Pollack wurde am 25. Mai 1944 in Bad Hall geboren. 1987 begann er seine Karriere als Korrespondent für das Magazin „Der Spiegel“ in Wien und Warschau. Von 2012 bis 2014 war er Kurator des Programms „Transit“ der Leipziger Buchmesse, das der Literatur der Ukraine, Belarus und Polens gewidmet war.
Pollack wurde 2018 mit dem Johann-Heinrich-Merck-Preis und 2011 mit dem Leipziger Buchpreis für seinen Beitrag zur europäischen Verständigung ausgezeichnet. Seine Werke trugen wesentlich zu einem tieferen Verständnis der Geschichte und Kultur Mittel- und Osteuropas bei und hinterließen künftigen Generationen ein wertvolles Erbe.
Wir sprechen der Familie und den Freunden des Autors unser aufrichtiges Beileid aus.
Gleichzeitig hatten wir die Ehre, uns an der Bekanntmachung des Werkes dieses Schriftstellers zu beteiligen, indem wir insbesondere den Druck ukrainischer Übersetzungen seiner Romane „Nach Galizien“, „Der Tote im Bunker. Bericht über meinen Vater“ und „Kaiser von Amerika“. Die große Flucht aus Galizien“, welche im Verlag 21 erschienen sind.
Wer diesen herausragenden Autor näher kennenlernen möchte, dem sei Folge 9 unseres Literaturpodcasts empfohlen, die der Person Martin Pollack gewidmet ist. Die Folge ist unter dem folgenen Link abrufbar.