zurück
Warum gibt es keine Nostalgie für die EU-Erweiterung?
Am 1. Mai fand an der Nationale Iwan-Franko-Universität Lwiw ein Vortrag von Sebastian Schäffer( Institut für den Donauraum und Mitteleuropa (IDM)) statt, der sich einem bemerkenswerten Paradox der europäischen Gegenwart widmete: dem Fehlen von Nostalgie für die EU-Erweiterung.
Obwohl die Erweiterung ein zentraler Motor der europäischen Transformation nach 1989 war, wurde sie kaum Teil einer gemeinsamen europäischen Erzählung. Im Vortrag wurden mögliche Gründe dafür beleuchtet – von der technokratischen Natur des Prozesses bis hin zum Mangel an politischer Narrative.
Ein besonderer Fokus lag auf der Frage, was diese Erfahrung heute für die Ukraine bedeutet – insbesondere im Kontext der europäischen Integration und der Entwicklung eigener Narrative.
Wir danken den Partnern für die Zusammenarbeit.








